Die inklusive Künstlergruppe Chroma Omada gibt mit der Ausstellung „Einblick – Wie Streetart unsere Arbeit verändert hat“ einen eindrucksvollen Überblick über ihr Schaffen. Gezeigt werden Arbeiten aus den Zyklen Umwelt und Lebenslinien sowie aktuelle Werke aus dem Bereich Upcycling. Großformatige Porträts, kraftvolle Streetart-Elemente und Arbeiten auf recycelten Materialien thematisieren Umwelt, Menschlichkeit, Vielfalt und gesellschaftliche Verantwortung. Die Ausstellung zeigt, wie die Verwendung von Streetart-Techniken, etwa das Arbeiten mit Schablonen, sogenannte Stencils, der Künstlergruppe neue Ausdrucksformen eröffnet hat.
Die Künstlergruppe Chroma Omada besteht seit 1991. In dieser Gruppe haben sich Mitarbeitende mit Behinderung der Nürnberger noris inklusion gGmbH zusammengefunden, um ihre künstlerischen Fähigkeiten zu entfalten. Mit fachlicher Unterstützung unter der Leitung von Wolfgang Zeilinger werden Maltechniken erprobt und Auftragsarbeiten hergestellt. Chroma Omada steht seit 35 Jahren für inklusive Kunst, die hinschaut, berührt und zum Dialog einlädt.
Vernissage: Mittwoch, 25 .März 2026, 16.00 Uhr
Evangelische Hochschule Nürnberg, Vorlesungssaal S 18, Eingang Roonstraße 27 (EG, barrierefrei), 90409 Nürnberg
- Begrüßung: Angelika Krautzberger, Evangelische Hochschule Nürnberg
- Einführung: Wolfgang Zeilinger, Leitung Künstlergruppe Chroma Omada
- Im Anschluss: Führung durch die Ausstellung mit Wolfgang Zeilinger und Künstlerinnen und Künstlern
Ausstellungsdauer
25. März 2026 bis 30. Juni 2026
montags bis freitags, 8.00 bis 18.00 Uhr
Eingang Roonstr. 27, Foyer Hörsaal und Bärenschanzstr. 4, 3. Stock




Die Evangelische Hochschule Nürnberg und das Alumni-Netzwerk der Evangelischen Hochschule Nürnberg e. V. laden alle Ehemaligen herzlich zum Alumni-Fest ein, am Freitag, 24. April 2026, ab 16.30 Uhr an der Hochschule. Neben viel Zeit für Gespräche gibt es ein kleines Programm - siehe bitte pdf am Seitenende und hier (
Die 'Vermessung der Welt´ ist ein Projekt, das seinen prominenten Ausdruck in einem Ausspruch findet, der Galileo Galilei zugeschrieben wird: ªAlles messen, was messbar ist, und messbar machen, was es zunächst nicht ist" – bei dem sich dieser Satz jedoch so nicht findet. Wer die Welt und mit ihr die Menschen zu vermessen versucht, will begreifen und verstehen. Wer misst, schreibt Prozessen für einen diskreten Zeitpunkt Messwerte, Daten, und Informationen zu, schafft Ordnung durch Unterscheidungen. Es sind Differenzen, die Vergleiche ermöglichen und so Wertsetzungen zulassen. Technisches Messen und menschliches Werten lassen sich wohl unterscheiden, in der Praxis liegen sie zumeist nahe beieinander – gerade im modernen Gesundheitswesen. Dass die verfügbaren Sensoren (EKG, EEG, EMG, Röntgen, CT, Ultraschall, MRT, Mikroskop, Endoskop, …) nun noch einmal gesteigert durch KI in vielfacher Hinsicht präziser sind als die menschlichen Sinne, erklärt ihre fortschreitende Verbreitung und unsere menschliche Angewiesenheit auf sie. Dass die menschlichen Sinne anderes und anders wahrnehmen, fordert zu einer Klärung heraus. Die zehnte Fachtagung Technik・Ethik・Gesundheit widmet sich diesem Thema in gewohnt inter- und transdisziplinärer Weise. Forschende und Nutzende, Theoretiker wie Praktiker sind eingeladen, gemeinsam weiter zu denken und an der Gestaltung sinnenfreudiger und sensorisch vielschichtiger Mensch-Technik-Verhältnisse mitzuwirken. 
