Die EVHN beteiligt sich am 24. und 27. April 2026 an der internationalen City Nature Challenge. Diese weltweite Aktion verbindet Wissenschaft und Gesellschaft mit dem Ziel, möglichst viele Beobachtungen von Pflanzen und Tieren zu sammeln und so einen wertvollen Beitrag zur Erforschung der Biodiversität zu leisten. Wir alle können uns aktiv beteiligen! Mithilfe der kostenfreien App iNaturalist können Beobachtungen von Flora und Fauna einfach dokumentiert und bestimmt werden. Die gesammelten Daten fließen in einen globalen wissenschaftlichen Datensatz ein und unterstützen unter anderem Analysen zu Artenvielfalt und ökologischen & klimatischen Veränderungen.
Wir freuen uns über eine rege Teilnahme und Ihr Interesse an Natur, Umwelt und wissenschaftlicher Zusammenarbeit.
Zeit: jeweils 11:00–12:00 Uhr (24.04. und 27.04.)
Voraussetzung: Installation und Registrierung in der App iNaturalist
Die Evangelische Hochschule Nürnberg und das Alumni-Netzwerk der Evangelischen Hochschule Nürnberg e. V. laden alle Ehemaligen herzlich zum Alumni-Fest ein, am Freitag, 24. April 2026, ab 16.30 Uhr an der Hochschule. Neben viel Zeit für Gespräche gibt es ein kleines Programm - siehe bitte pdf am Seitenende und hier (
Die 'Vermessung der Welt´ ist ein Projekt, das seinen prominenten Ausdruck in einem Ausspruch findet, der Galileo Galilei zugeschrieben wird: ªAlles messen, was messbar ist, und messbar machen, was es zunächst nicht ist" – bei dem sich dieser Satz jedoch so nicht findet. Wer die Welt und mit ihr die Menschen zu vermessen versucht, will begreifen und verstehen. Wer misst, schreibt Prozessen für einen diskreten Zeitpunkt Messwerte, Daten, und Informationen zu, schafft Ordnung durch Unterscheidungen. Es sind Differenzen, die Vergleiche ermöglichen und so Wertsetzungen zulassen. Technisches Messen und menschliches Werten lassen sich wohl unterscheiden, in der Praxis liegen sie zumeist nahe beieinander – gerade im modernen Gesundheitswesen. Dass die verfügbaren Sensoren (EKG, EEG, EMG, Röntgen, CT, Ultraschall, MRT, Mikroskop, Endoskop, …) nun noch einmal gesteigert durch KI in vielfacher Hinsicht präziser sind als die menschlichen Sinne, erklärt ihre fortschreitende Verbreitung und unsere menschliche Angewiesenheit auf sie. Dass die menschlichen Sinne anderes und anders wahrnehmen, fordert zu einer Klärung heraus. Die zehnte Fachtagung Technik・Ethik・Gesundheit widmet sich diesem Thema in gewohnt inter- und transdisziplinärer Weise. Forschende und Nutzende, Theoretiker wie Praktiker sind eingeladen, gemeinsam weiter zu denken und an der Gestaltung sinnenfreudiger und sensorisch vielschichtiger Mensch-Technik-Verhältnisse mitzuwirken. 
