Die seit 2020 laufende Landesstellenplanung bedeutet tiefe Einschnitte und Stellenreduzierungen in allen Bereichen der Landeskirche. Sie ist als offener und lernender Prozess angelegt, der in der Planungs- und Umsetzungsphase durch eine Evaluation begleitet wird. Die dabei gemachten Erfahrungen sollen umfassend und transparent erfasst, dokumentiert und für folgenden Landesstellenplanungen (2025) nutzbar gemacht werden.
Dazu wird ein begleitendes, formatives Forschungs-Design entwickelt, das sich an den Projekt-Phasen und dem tatsächlichen Verlauf orientiert und die Zwischenergebnisse für den weiteren Verlauf fruchtbar macht.
Mit quantitativen und qualitativen methodischen Zugängen werden Strukturen, Zusammenarbeit, Konzepte und Lösungsansätze untersucht. Alle relevanten Ziel- und Interessengruppen wie Dekaninnen und Dekane, Dekanatsausschüsse, Pfarrerinnen und Pfarrer, Kirchenvorstände, Berufsgruppen-Vertreterinnen und -Vertreter werden in die Befragungen einbezogen.